Geburtstag
David Renger
"Als Neuling darf ich an dieser Stelle zum kleinen Juibläum gratulieren. Mach ich gerne: Bravo! Vor 5 Jahren, als es für RADIO 96 ACHT Bonn losging, fing ich gerade erst an Punkte für die Reifeprüfung zu sammeln und machte noch bei der Radiowerkstatt an meiner Schule mit. Als Student regte sich dann mit der Zeit die Lust in mir wieder Radio und das gerne auch mal live zu machen. So hab ich mich dann (leider erst) im zweiten Studienjahr hier bei diesem illustren Verein beworben.
Heute bereue ich es sehr es nicht früher getan zu haben. Seit etwas mehr als einem halben Jahr bin ich hier und als Neuling fühle ich mich schon längst nicht mehr. Das war die schönste Erfahrung in der dennoch kurzen Zeit bisher: Bei RADIO 96 ACHT Bonn fiel es mir nicht schwer mich zu integrieren. Lauter freundliche und offene Menschen lassen einen direkt in die Praxis einsteigen. Um nicht die Phrase des learning-by-doing zu bemühen kann ich auch einfach sagen: hier ist es gut möglich ungeniert Hörfunk zu üben. Viele Freiheiten geben Raum für Individuelles, viel Professionalität gibt Rückhalt und macht Mut.
So empfinde ich die Atmosphäre hier - sie könnte wirklich schlechter sein!"
Clemens Küpper
"Das Abitur ist endlich geschafft und das Studium steht vor der Tür. Und zwar mit einer Fülle von Hochschulgruppen, in denen man sich engagieren kann. Was? Es gibt ein eigenes Radio von Studenten? Das wäre doch eine gute Fortsetzung nach so vielen Jahren in der Schülerzeitung. Also beworben, genommen und sofort on air. Ein Sprung ins kalte Wasser und gleichzeitig der Startschuss ins Studentenleben. Das war vor genau einem Jahr. Und seitdem? Hunderte Stunden gesendet, tausende nette Leute kennen gelernt und noch mehr wertvolle Erfahrungen gesammelt.
Was sich allein in dem einen Jahr alles geändert hat, ist bemerkenswert.
Ich freue mich auf viele weitere Jahre Radio96acht Bonn."
Jannik Scheer
Als ich im Herbst 2009 zum Studieren nach Bonn gezogen bin, habe ich recht schnell erfahren, dass die Uni auch ein eigenes Hochschulradio hat. „Ziemlich cool“, dachte ich mir dann, sodass ich mich unmittelbar im Internet beworben habe. Das Ganze hat zwar nicht im Ansatz einen Bezug zu meinem Studium, aber bei wem ist das schon der Fall?! Schließlich war ich schon immer sehr musikinteressiert. Zumindest, was das Hören sowie meine Band anbelangt, denn – und jetzt kommt’s – Radios habe ich bis zu diesem Zeitpunkt gehasst! Denn eigentlich ist es bei jedem Sender dasselbe: viel Werbung, sinnloses Gelaber, fast ausschließlich schlechte Musik, samstags Bundesliga-Übertragungen. Ganz anders bei Radio96Acht Bonn: Hier trifft keiner der genannten Punkte zu – letzterer hat ein leises „leider“ verdient. Aber wer weiß, was noch kommt!
Und so nahm meine immer noch sehr junge Moderatorenlaufbahn ihren Lauf. Glücklicherweise kam ich nach einigen Monaten als Co-Moderator sowie einer anschließenden Einarbeitungsphase dann relativ schnell in den Genuss eines bequemeren Stuhls. Hä? Na gut, Erklärung: Auch, wenn wir für ein Hochschulradio sonst ausgezeichnet ausgestattet sind (der Vorstand scheint mehr Ärsche zum Aufreißen zu haben, als Mitglieder), so bietet zumindest eine spartanische Holz-/Metallkonstruktion, welche von Co-Moderatoren noch immer aufwertend als „Stuhl“ bezeichnet wird, einen ernsthaften Anreiz, sich zu engagieren und am Ball zu bleiben, um möglichst schnell ein Polster unter seinen vier Buchstaben zu fühlen und zum Moderator vom Dienst aufzusteigen. Hat man diese (verhältnismäßig leicht überwindbare) Hürde genommen, bekommt man üblicherweise auch eine eigene Sendung, für die selbst die volle Verantwortung zu tragen ist. Ein Hoch auf die innere Struktur unseres Senders! Mir ist kein anderes Radio bekannt, bei dem derartiges möglich ist.
Nun zum Wesentlichen. 2010 wird unser Rundfunk, wie ein Freund von mir auch im 21. Jahrhundert noch zu sagen pflegt, fünf Jahre alt! Dass der Verein bereits so lange besteht, ist nicht nur dem Vorstand, sondern vor allem auch den Praktis zu verdanken, die diesen Sender Tag für Tag mit ihren eigenen Sendungen und großem Engagement bereichern. Viel mehr bleibt mir nicht zu sagen. Happy Birthday Radio96Acht Bonn!!! Auf die nächsten fünf…
Charlotte Jahnz
"Nach einem Jahr an der Uni, war es Zeit, meine Medienabwesenheit zu beenden. Ich will ja schließlich auch mal "was mit Medien" machen und da hört man ja überall, dass das nur geht, wenn man genug Vorerfahrung hat. Weil sich meine alte Medienpräsenz auf Kaninchenzüchtervereine besuchen und hinterher darüber schreiben beschränkte und ich auch mal testen wollte, ob mein endloses Gelaber auch ankommen würde, machte ich mich auf die Suche und fand tatatata unser RADIO 96 ACHT Bonn.
Bewerbungsbutton auf dieser lustigen Seite hier geklickt und zack, gefühlte 5 Minuten später hatte ich die Einladung zum Casting. Casting? Ja, so richtig wusste ich auch nicht, was ich damit anfangen sollte. Stimme öhlen und dann hoffen, dass das nicht so abläuft wie beim DSDS-Casting und dass dieser Dominik Gaida, der mir da die Mail geschrieben hatte, nicht eine Reinkarnation Dieter Bohlens sein würde. Das war natürlich überhaupt nicht so und nach dem Casting wurde ich dann sofort auf die Hörer von RADIO 96 ACHT Bonn losgelassen.
Im wahrsten Sinne des Wortes: Ich machte aus einer Abrüstungsdemonstration eine Rüstungsdemonstration, meine Stimme überschlug sich und außerdem zitterte ich, obwohl ich doch nur in so ein Mikrofon reinsprechen musste. Das hat sich aber im Laufe des Jahres geändert. Wozu sicher auch beitrug, dass wir ständig geschult werden können, wenn wir wollen. Und das von richtigen Profis von allen bekannten großen Radiostationen. Stimmtraining, Moderationstraining und Nachrichtenkurs - alles schon gehabt und aus allem super viel mitgenommen. Auch bei den Redaktionssitzungen wird man immer wieder weitergebracht und entwickelt sich auf jeden Fall weiter. Auf meinem Weg zum "Was mit Medien"-Job ist Radio 96.acht bislang die wichtigste Station gewesen. Zudem möchte ich hier noch mal ein dickes Lob an alle Mitarbeiter von RADIO 96 ACHT Bonn loswerden."
Superatmosphäre und nette Leute, machen es einem echt sehr einfach, hier nur Spaß zu haben.
Neueinsteiger
Unzählige Mitarbeiter haben in den vergangenen Jahren den Sender geprägt. Manche haben es länger bei uns ausgehalten, andere waren nur wenige Wochen im Team dabei. Ganz neu dabei und schon im Team integriert: Ein paar unserer Neueinsteiger berichten warum sie sich für eine freiwillige Arbeit im Journalismus interessiert haben.
David Renger"Als Neuling darf ich an dieser Stelle zum kleinen Juibläum gratulieren. Mach ich gerne: Bravo! Vor 5 Jahren, als es für RADIO 96 ACHT Bonn losging, fing ich gerade erst an Punkte für die Reifeprüfung zu sammeln und machte noch bei der Radiowerkstatt an meiner Schule mit. Als Student regte sich dann mit der Zeit die Lust in mir wieder Radio und das gerne auch mal live zu machen. So hab ich mich dann (leider erst) im zweiten Studienjahr hier bei diesem illustren Verein beworben.
Heute bereue ich es sehr es nicht früher getan zu haben. Seit etwas mehr als einem halben Jahr bin ich hier und als Neuling fühle ich mich schon längst nicht mehr. Das war die schönste Erfahrung in der dennoch kurzen Zeit bisher: Bei RADIO 96 ACHT Bonn fiel es mir nicht schwer mich zu integrieren. Lauter freundliche und offene Menschen lassen einen direkt in die Praxis einsteigen. Um nicht die Phrase des learning-by-doing zu bemühen kann ich auch einfach sagen: hier ist es gut möglich ungeniert Hörfunk zu üben. Viele Freiheiten geben Raum für Individuelles, viel Professionalität gibt Rückhalt und macht Mut.
So empfinde ich die Atmosphäre hier - sie könnte wirklich schlechter sein!"
Clemens Küpper"Das Abitur ist endlich geschafft und das Studium steht vor der Tür. Und zwar mit einer Fülle von Hochschulgruppen, in denen man sich engagieren kann. Was? Es gibt ein eigenes Radio von Studenten? Das wäre doch eine gute Fortsetzung nach so vielen Jahren in der Schülerzeitung. Also beworben, genommen und sofort on air. Ein Sprung ins kalte Wasser und gleichzeitig der Startschuss ins Studentenleben. Das war vor genau einem Jahr. Und seitdem? Hunderte Stunden gesendet, tausende nette Leute kennen gelernt und noch mehr wertvolle Erfahrungen gesammelt.
Was sich allein in dem einen Jahr alles geändert hat, ist bemerkenswert.
Ich freue mich auf viele weitere Jahre Radio96acht Bonn."
Jannik ScheerAls ich im Herbst 2009 zum Studieren nach Bonn gezogen bin, habe ich recht schnell erfahren, dass die Uni auch ein eigenes Hochschulradio hat. „Ziemlich cool“, dachte ich mir dann, sodass ich mich unmittelbar im Internet beworben habe. Das Ganze hat zwar nicht im Ansatz einen Bezug zu meinem Studium, aber bei wem ist das schon der Fall?! Schließlich war ich schon immer sehr musikinteressiert. Zumindest, was das Hören sowie meine Band anbelangt, denn – und jetzt kommt’s – Radios habe ich bis zu diesem Zeitpunkt gehasst! Denn eigentlich ist es bei jedem Sender dasselbe: viel Werbung, sinnloses Gelaber, fast ausschließlich schlechte Musik, samstags Bundesliga-Übertragungen. Ganz anders bei Radio96Acht Bonn: Hier trifft keiner der genannten Punkte zu – letzterer hat ein leises „leider“ verdient. Aber wer weiß, was noch kommt!
Und so nahm meine immer noch sehr junge Moderatorenlaufbahn ihren Lauf. Glücklicherweise kam ich nach einigen Monaten als Co-Moderator sowie einer anschließenden Einarbeitungsphase dann relativ schnell in den Genuss eines bequemeren Stuhls. Hä? Na gut, Erklärung: Auch, wenn wir für ein Hochschulradio sonst ausgezeichnet ausgestattet sind (der Vorstand scheint mehr Ärsche zum Aufreißen zu haben, als Mitglieder), so bietet zumindest eine spartanische Holz-/Metallkonstruktion, welche von Co-Moderatoren noch immer aufwertend als „Stuhl“ bezeichnet wird, einen ernsthaften Anreiz, sich zu engagieren und am Ball zu bleiben, um möglichst schnell ein Polster unter seinen vier Buchstaben zu fühlen und zum Moderator vom Dienst aufzusteigen. Hat man diese (verhältnismäßig leicht überwindbare) Hürde genommen, bekommt man üblicherweise auch eine eigene Sendung, für die selbst die volle Verantwortung zu tragen ist. Ein Hoch auf die innere Struktur unseres Senders! Mir ist kein anderes Radio bekannt, bei dem derartiges möglich ist.
Nun zum Wesentlichen. 2010 wird unser Rundfunk, wie ein Freund von mir auch im 21. Jahrhundert noch zu sagen pflegt, fünf Jahre alt! Dass der Verein bereits so lange besteht, ist nicht nur dem Vorstand, sondern vor allem auch den Praktis zu verdanken, die diesen Sender Tag für Tag mit ihren eigenen Sendungen und großem Engagement bereichern. Viel mehr bleibt mir nicht zu sagen. Happy Birthday Radio96Acht Bonn!!! Auf die nächsten fünf…
Charlotte Jahnz"Nach einem Jahr an der Uni, war es Zeit, meine Medienabwesenheit zu beenden. Ich will ja schließlich auch mal "was mit Medien" machen und da hört man ja überall, dass das nur geht, wenn man genug Vorerfahrung hat. Weil sich meine alte Medienpräsenz auf Kaninchenzüchtervereine besuchen und hinterher darüber schreiben beschränkte und ich auch mal testen wollte, ob mein endloses Gelaber auch ankommen würde, machte ich mich auf die Suche und fand tatatata unser RADIO 96 ACHT Bonn.
Bewerbungsbutton auf dieser lustigen Seite hier geklickt und zack, gefühlte 5 Minuten später hatte ich die Einladung zum Casting. Casting? Ja, so richtig wusste ich auch nicht, was ich damit anfangen sollte. Stimme öhlen und dann hoffen, dass das nicht so abläuft wie beim DSDS-Casting und dass dieser Dominik Gaida, der mir da die Mail geschrieben hatte, nicht eine Reinkarnation Dieter Bohlens sein würde. Das war natürlich überhaupt nicht so und nach dem Casting wurde ich dann sofort auf die Hörer von RADIO 96 ACHT Bonn losgelassen.
Im wahrsten Sinne des Wortes: Ich machte aus einer Abrüstungsdemonstration eine Rüstungsdemonstration, meine Stimme überschlug sich und außerdem zitterte ich, obwohl ich doch nur in so ein Mikrofon reinsprechen musste. Das hat sich aber im Laufe des Jahres geändert. Wozu sicher auch beitrug, dass wir ständig geschult werden können, wenn wir wollen. Und das von richtigen Profis von allen bekannten großen Radiostationen. Stimmtraining, Moderationstraining und Nachrichtenkurs - alles schon gehabt und aus allem super viel mitgenommen. Auch bei den Redaktionssitzungen wird man immer wieder weitergebracht und entwickelt sich auf jeden Fall weiter. Auf meinem Weg zum "Was mit Medien"-Job ist Radio 96.acht bislang die wichtigste Station gewesen. Zudem möchte ich hier noch mal ein dickes Lob an alle Mitarbeiter von RADIO 96 ACHT Bonn loswerden."
Superatmosphäre und nette Leute, machen es einem echt sehr einfach, hier nur Spaß zu haben.
