radio96acht Bonn : Leistungsförderung
10.08.2012
Campus

Leistungsförderung

Wer frühzeitig anfängt zu lernen kommt erst garnicht in die Versuchung etwas einzunehmen.

Bereits morgen soll man eine wichtige Prüfung schreiben. Es ist 19 Uhr und der Berg, den man eigentlich bereits seit zwei Wochen lernen wollte, ist immer noch nicht kleiner geworden. Diese Situation ist vielen Studenten bekannt. Und immer mehr davon greifen zu Medikamenten um die Nacht durch zu lernen und ihre Leistung zu steigern.

Eine "Wunderpille", die das Denkvermögen langfristig steigert gibt es jedoch leider nicht. Es gibt zwar verschreibungspflichtige Psychostimulanzien, die kurzfristig das Denkvermögen erhöhen, diesen Effekt erreicht man jedoch auch mit anderen Mitteln wie zum Beispiel Traubenzucker. Dazu kommt, dass noch nicht bekannt ist ob diese Medikamente irgendwann zu einer psychischen oder körperlichen Abhängigkeit führen können.
Wer zu weichen Mitteln wie zum Beispiel pflanzlichen Mitteln, Vitaminpräperaten, Kaffee oder schwarzem Tee greift, der muss sich um Folgen natürlich keine Sorgen machen. Von illegalen Substanzen wie zum Beispiel Kokain oder Amphetaminen ist dagegen gänzlich abzuraten.

Laut einer der Umfrage des Hochschul Informations Systems GmbH in Hannover haben 10 Prozent von 8.000 befragten Studenten schon mal zu leistungsfördernden Mitteln gegriffen. 5 Prozent gaben sogar an schon mal, zu illegalen Substanzen gegriffen zu haben.

Um diesen Artikel mit einem guten Rat zu beenden: Fangt frühzeitig an zu lernen, dann kommt ihr erst garnicht in die Situation irgendwelche leistungsfördernden Mittel zu nehmen. Sollte der Zug für euch jedoch schon abgefahren sein, denn lernt trotzdem nicht die ganze Nacht durch. Mit bereits 90 Minuten Tiefschlaf seit ihr viel leistungsstärker, als wenn ihr die ganze Nacht durch lernt.

Franziska Bähr

Reporterin

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1. Artikelbild:
Pressestelle Uni Bonn
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Artemis Sofia Markou
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